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11.06.2018

Emirates: fein eingeschenkt!

Am Boden ist er längst nicht mehr erhältlich. Nur noch Legende. Eine ganz besondere Kostbarkeit, an die sich Kenner ein Leben lang erinnern. Auf Wolke Sieben wird er noch immer ausgeschenkt – weil alles so gut zusammenpasst: Emirates serviert an Bord den Vintage-Jahrgang 1963 des „Graham´s Colheita Port“ vom Weingut Quinta dos Malvedos aus dem Douro-Tal mit seinem Bouquet aus Feige, Walnuss und Datteln. Die Premium-Airline hat alle weltweit verfügbaren Vorräte davon für ihre First Class aufgekauft.

Das passt hervorragend zur Wein-Strategie der Fluggesellschaft aus Dubai, die den größten eigenen Airline-Weinkeller der Welt betreibt und in Burgund derzeit 3,8 Millionen Flaschen Jahrgangsweine lagert. Einige davon werden erst im Jahr 2025 voll ausgereift sein. Gezielt kauft Emirates frühzeitig Top-Weine auf, bevor sie überhaupt auf den Markt kommen und lagert sie selber ein. Partner sind dabei die renommiertesten Weingüter der Welt wie Château Margaux und Château Malartic-Lagravière. Warum all das? Weil die Weinkarte an Bord den Sortimenten von Spitzenrestaurants in den Metropolen der Welt in Nichts nachstehen soll.

Foto: © Emirates 2018

11.05.2018

Vegan wohnen

Es ist bereits absehbar, dass daraus ein Trend werden wird: im Urlaub nicht nur vegan zu essen, sondern auch vegan zu wohnen. Für Hoteliers bedeutet das, auch bei der Einrichtung komplett auf tierische Produkte zu verzichten: kein Leder, keine Seide, keine Daunen. Ein Nachteil muss das nicht sein – wenn man es gut macht. Das „La Vimea“ in Südtirol, aus dem Zusammenschluss Green Pearls, macht es vor und ist jetzt das erste rein vegane Hotel Italiens, von der Bauweise über die Ausstattung bis hin zur Verpflegung – und beweist, daß Veganismus keineswegs das Gegenteil von Genuss oder Erholung ist.

Vegane Ernährung unterdessen ist bereits in der Breite des Marktes angekommen: Viele Top-Hotels bieten auf den Speisekarten ihrer Restaurants inzwischen vegane Optionen. Manche gehen besonders weit – wie das „I Pini“ bei San Gimignano: Dort kommt auf den Tisch, was aus der eigenen bio-veganen Landwirtschaft des Gutes stammt. Und fürs passende Getränk ist auch gesorgt: eigenen Bio-Wein.

Foto: © Biotique Hotel LA VIMEA

05.04.2018

Augen Richtung Meeresgrund

Ponant Yacht Cruises & Expeditions: Unterwasser-Lounge auf Kreuzfahrtschiffen

Es ist wie bei Käpitän Nemo, wie in Jules Vernes Buch „20.000 Meilen unter dem Meer“ – und Wirklichkeit bei den vier neuen Expeditionsschiffen der Explorer-Klasse von Ponant Yacht Cruises: Zwei gewaltige Panzerglas-Bullaugen in der Form der Augen eines Wales blicken mittschiffs vom untersten Deck ins Meer – Auge in Auge mit Delfinen, Rochen, Haien, Kraken. Mit allem, was gerade zufällig vorbei schwimmt.

Auf digitalen Bildschirmen an den Wänden taucht zeitgleich auf, was Unterwasserkameras live in diese ganz besondere „Blue Eye Underwater Lounge“ übertragen. Halbdunkel ist es hier, in Blautönen ausgeleuchtet, die Linien sind geschwungen, Architektur und Mobiliar ist an organischen Strukturen orientiert: Was für eine Idee, die Kreuzfahrt um eine Dimension zu bereichern! Plötzlich „spielt“ sie auch unter der Wasserlinie – mit allem Zauber der Meere!

Die ersten beiden Explorer-Schiffe werden zur Sommersaison 2018, die nächsten zwei 2019 in Dienst gestellt. Sie werden vor allem in tropischen Regionen auf Expeditionskreuzfahrt gehen, zusätzlich aber auch im Norden und dem Mittelmeer unterwegs sein. Jedes wird über 92 Kabinen verfügen, alle mit Balkon oder privater Terrasse.

Foto: © PONANT – JACQUES ROUGERIE ARCHITECTE

12.03.2018

Wilderer umschulen

&Beyond: eine Hand reichen und immer weiter ausbilden

Was das absolut Größte für jemanden sein muss, der luxuriöse Safari-Lodges in Afrika betreibt und die Profite in den Tierschutz und die Unterstützung der lokalen Gemeinschaften investiert? Wenn man einen Wilderer erwischt, mit guten Worten nicht nur seinen Verstand, sondern auch sein Herz erreicht und sich traut, ihn an die Hand zu nehmen, ihm eine Perspektive zu bieten, ihn umzuschulen. Und aus dem Mann heute ein herausragender Konditor geworden ist, der in einer der Lodges arbeitet und die Tiere der Wildnis schätzen gelernt hat, wegen denen Reisende aus aller Welt in seine Heimat kommen.

Bei &Beyond ist das mehr als einmal passiert – ganz genau so. Es passt genau zur Philosophie, die Natur mit all ihren wilden Tieren zu schützen und zugleich die Menschen aus der Umgebung einzubinden und ihnen ein besseres Leben zu bescheren. Heute gehören 33 herausragende Luxus-Lodges in den schönsten Safari-Regionen Afrikas dazu. Sie möchten mal vorbeischauen und dieses Afrika-Gefühl im Bauch spüren? Ich berate Sie gerne.

Foto: © andBeyond