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30.11.2019

„Manaakitanga“ von Herzen

in Neuseeland einfach dazugehören: als Reisende Teil der Familie sein

Wärme kann man spüren. Es muss dafür kein heißer Tag sein. Vielmehr ist es dieses offene Interesse, dieses Aufeinanderzugehen, dieses Neugierigsein auf jemand anderen. Auf das, was er zu erzählen hat. Es ist Wärme, die von innen kommt. In Neuseeland gehört sie zum Alltag, zur Kultur, zum ganz normalen Umgang miteinander – und sogar ein Wort aus der Sprache der Ureinwohner gibt es dafür. Es lautet „Manaakitanga“.

Eine einfache wörtliche Übersetzung dafür gibt es nicht. Im weitesten Sinne steht der Begriff für so etwas wie „beste Gastgeberschaft“ und schließt mit ein, dass man für den anderen da ist, sich kümmert, ihm jeder Zeit nach Kräften weiterhilft.

Manaakitanga ist ein schönes Wort, es hat Klang, eine Melodie sogar. Am schönsten ist, dass es auf der Insel am anderen Ende der Welt wirklich gelebt wird. Jeder Fremde ist hier ein Freund, den man bloß noch nicht kennt. Jemand, der eine weite Reise unternommen hat, um Großes zu erleben: diese Weite, diese Freiheit, diese grandiose Natur – und all die Momente mit den Menschen, den Neuseeländern. Wenn Sie selber herausfinden möchten, wie sich Manaakitanga anfühlt: Sehr gerne arrangieren wir alles.

Foto: ©  Anupam – stock.adobe.com

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