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05.11.2019

Den Gorillas `Guten Tag´ sagen

One&Only: zwei Resorts in Ruanda

Irgendwo da draußen sind sie, im dichten Dschungel, haarscharf außerhalb der Sichtweite. Es ist ihr Land, ihre Heimat. Wer zu Besuch kommt, um ihnen mit viel Herzklopfen und aus nächster Nähe in der Wildnis `Guten Tag´ zu sagen, muss sich nach ihren Regeln richten: nur einmal am Tag vorbeischauen, nicht länger als eine Stunde bleiben, nicht berühren, nicht in die Augen blicken.

Etwa 780 von ihnen gibt es noch, rund ein Drittel davon lebt in Ruanda, die meisten davon im Virunga Nationalpark mit seinen Vulkanen – und seinem dichten Urwald. Gäste des jetzt im November eröffneten „One&Only Gorilla´s Nest” bei Kinigi können ihnen derart nahe kommen – und die des Schwesterhotels One&Only Nyungwe House weiter südlich am Rande des Nyungwe Forest National Park ebenso. Was nach so einer Reise für immer bleiben wird? Das großartige Gefühl, sie in Freiheit in ihrem Lebensraum erlebt zu haben: die letzten Berg-Gorillas der Welt.

Sammeln Sie unvergessliche Momente, suchen Sie nach den ganz großen Erinnerungen? Dann sind One&Only Gorilla´s Nest und Nyungwe House in Ruanda genau richtig für Sie.

Foto: © One&Only Ruanda

02.10.2019

Havannas erste Adresse

Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana: erstes neues Luxushotel für Kuba

Es ist der schönste Blick, den man in Badehose oder Bikini auf Havanna haben kann: direkt über den Rand des Rooftop-Pools auf die Kuppel des kubanischen Capitols und weiter auf die Dächer der Altstadt. Und zugleich ist es die schönste Aussicht, die man abends auf die Lichter dieser Stadt genießen kann: in schickem Ausgeh-Outfit von den Tischchen der Bar aus über die besten Daiquiris und Mojitos der Stadt hinweg.

Das Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana ist das Flaggschiff der kubanischen Hotellerie, das erste nach der Öffnung Kubas neu eröffnete Luxushotel auf Weltniveau – errichtet in einem komplett renovierten Prachtbau vom Beginn des 19. Jahrhunderts. Alles ist hier opulent, die Decken im ersten Stock sind sogar sechs Meter hoch. Und im Erdgeschoss ist eine Luxus-Ladenzeile untergebracht – wie vor über hundert Jahren, als das Gebäude als beste Shopping-Adresse der Stadt erbaut wurde.

Die Lage könnte nicht besser sein. Der Look im Inneren ist dabei konsequent modern, das Styling mondän, absolut auf der Höhe der Zeit. Obendrein ist das San Cristobal Panoramic Restaurant kulinarisch ein großer Wurf: karibische Meeresfrüchte vom Feinsten!

Foto: © Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana

29.08.2019

Südafrika at its best

Grootbos Private Nature Reserve

Es sind diese Minuten, die einem nicht mehr aus dem Sinn gehen, wenn die Sonne über dem Infinity Pool aufsteigt, diese Heidelandschaft ausleuchtet, Ozean, Dünen und Strand im ersten Licht des neuen Tages erstrahlen lässt. Es sind die Mittage im Schatten beim Wandern in den tausend Jahre alten Milkwood-Wäldern hier oder beim Ausreiten. Und es sind die Abende auf der Terrasse unterm Sternenhimmel beim Sechs-Gänge-Menü mit lokalen Zutaten bis hin zum fangfrischen Fisch aus Südatlantik oder Indischem Ozean. Grootbos vergisst keiner mehr, der einmal dort war: ganz unten in Afrika, wo die zwei Ozeane aufeinandertreffen, ein 2500 Hektar großes privates Naturschutzgebiet am Kap.

Die Wildnis drumherum ist dabei so sehr das Zuhause wie die Lodge selber. Alles ist eines auf Grootbos, gehört zusammen, passt zusammen. Die Symbiose von Mensch und Natur ist Konzept. Denn der Reichtum der Tier- und Pflanzenwelt lässt sich am besten bewahren, wenn der Mensch diese Schönheit mit allen Sinnen empfinden kann. Grootbos verfügt über elf Suiten in der Garden Lodge, 16 in der Forest Lodge und über zwei Villen. In den Übernachtungspreisen sind sämtliche Mahlzeiten und zahlreiche Aktivitäten bis hin zu geführten Ausritten eingeschlossen.

Foto: © Grootbos Private Nature Reserve

29.07.2019

Hundert Stühlchen in vielen Farben

Kleine Kykladen: die Zeit anhalten auf Folegandros

Alles in allem sind es Hunderte. Sie stehen in Zweier-, Vierergrüppchen herum, auf winzigen Terrassen vor kleinen Restaurants, unter Pfefferbäumchen auf den Plätzen im Ortszentrum von Chora auf der Kykladen-Insel Folegandros. Und unter Lichterketten. Sie sind weiß, hellgrün, hellblau, über die Jahre ein paar Mal übergemalt, fast alle mit Geflecht bespannt. Um all die Stühlchen gibt es keinen Wettstreit: Es sind reichlich vorhanden – jeden Morgen zum Frühstück, wenn Joghurt, frisch gepresster Saft und Obst aufgetragen werden, dazu Weißbrot und Ziegenkäse von der Insel. Später zum Mittagessen unter freiem Himmel, wenn es nach Fleisch, nach Kräutern riecht. Abends, wenn auf den Grills der Tavernen der frisch gefangene Fisch des Tages brutzelt. Und nachts, wenn irgendwer die Gitarre rausgeholt hat und ein Anderer dazu singt.

Eigentlich ist Folegandros still, viel ruhiger als die 45 Fahrminuten mit der Katamaran-Expressfähre entfernte dreimal so große Insel Santorin. Sogar so etwas wie ihr Gegenentwurf – und eine echte Entdeckung! Das schönste Hotel? Es heißt Anemomilos – mit traumhaftem Blick auf Chora und das Meer. Die beste Reisezeit? September und Mai.

Foto: © Haris – www.harisphoto.com

27.06.2019

Im Reich der Maya

Nizuc Cancun Resort & Spa

Die Maya lebten in Schneeweiß. In Hellblau, in Türkisgrün. Sie hatten ihr Paradies auf ihrer Heimat-Halbinsel Yucatan: leuchtend-helle Strände mit Sand wie aus der Eieruhr, schönstes Meer, dazu Palmen und Mangroven – und das Belize Barriere-Riff mit all seiner Unterwasser-Pracht gleich vor der Haustür. „Nizuc“ hieß ihr Bilderbuch-Zuhause gut 20 Kilometer südlich des heutigen Ferienortes Cancun in ihrer Sprache. „Landzunge“ bedeutet das übersetzt. Und so heißt das schönste Hotel dort auch heute: Nizuc Cancun Resort & Spa.

In vielen Details ist es eine Referenz an die Ureinwohner von einst, an die Hochkultur der Maya, ihre Kunst, ihre Schriftzeichen, ihre Geheimnisse – alles modern interpretiert, in Design-Sprache übersetzt. Klare Linien dominieren, dazu Hell-dunkel-Kontraste, Schwarz, Weiß und Anthrazit-Töne, die die Natur mit all ihren Farben nur umso mehr wirken lassen. Sechs Restaurants gibt es, drei Bars, den schneeweißen Strand gleich vor der Haustür. Die kleinsten Quartiere rangieren mit Innen- und Außenbereich bei um die 80, die größten bei über 500 Quadratmetern.

Das Nizuc Resort gehört zur mexikanischen Brisas-Gruppe, die einige der besten Hotels des Landes betreibt. Es ist bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Das Zentrum von Cancun ist etwa eine halbe Autostunde entfernt, zum internationalen Flughafen sind es elf Kilometer.

Foto: © _mexicanario_